KI in Marketing und Content-Produktion
Mehr Formate, mehr Kanäle, mehr Sprachen – bei gleichem Team. Das gelingt nur, wenn KI in PIM, DAM und Produktionsabläufe eingebaut ist und nicht nebenher läuft.
Mein Hintergrund: Im Konzern habe ich eine globale MarTech-Architektur aus PIM, Media-Asset-Management und KI-gestütztem Publishing aufgebaut und verantworte sie heute als Head of MarTech. Die Muster dahinter funktionieren auch in kleinerem Maßstab.
Wo KI in der Produktion ansetzt
- Produktinformationen (PIM)
- Artikeltexte, Attribute, Übersetzungen und Vollständigkeitsprüfung aus vorhandenen Stammdaten.
- Medien und Assets (DAM)
- Automatische Verschlagwortung, Freistellung, Formatvarianten und Rechteprüfung.
- Briefing bis Freigabe
- Aus einem Briefing Varianten für Kanäle und Märkte erzeugen, Korrekturschleifen verkürzen.
- Kampagnen und Werbemittel
- Templates, die von KI befüllt und von Menschen freigegeben werden – vom Prospekt bis zum Social Post.
Best of Breed statt Suite um jeden Preis
Die meisten Marketing-Landschaften sind über Jahre gewachsen. Statt alles zu ersetzen, verbinde ich die vorhandenen Systeme so, dass Daten einmal gepflegt und überall genutzt werden – und setze KI dort ein, wo heute Menschen Daten von einem System ins nächste tragen.
Das Ergebnis sind messbar geringere Produktionskosten und kürzere Wege bis zur Veröffentlichung. Wie das konkret aussieht, beschreibe ich im Artikel KI in der Content-Produktion.
Häufige Fragen
Welche PIM- und DAM-Systeme kennst du?
Ich arbeite systemunabhängig und habe mit verschiedenen Enterprise- und Mittelstandslösungen gearbeitet. Entscheidend ist, ob ein System offene Schnittstellen bietet – dann lässt sich KI gut anbinden.
Leidet die Markenqualität unter KI-generierten Inhalten?
Nicht, wenn Markenregeln, Tonalität und Freigaben fest im Prozess verankert sind. KI bereitet vor, Menschen entscheiden. Genau diese Balance ist der Kern meiner Arbeit.
Lohnt sich das auch für kleinere Marketingteams?
Gerade dort. Wenn drei Leute die Arbeit von fünf machen, bringt jede Stunde, die nicht mit Abtippen und Formatieren verloren geht, spürbar mehr Luft für kreative Arbeit.
Lass uns über deinen Prozess sprechen.
Ein erstes Gespräch dauert 30 Minuten. Du erzählst, wo es hakt – ich sage dir ehrlich, ob und wie KI dabei hilft.